66 Prozent der Bürger fordern ein Fracking-Verbot. Umweltverbände stellen Gesetzesvorschlag für Verbot vor
Berlin: Campact, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und der Zusammenschluss von Bürgerinitiativen „Gegen Gasbohren“ haben heute die Bundesregierung aufgefordert, ihr geplantes Fracking-Gesetz zurückzuziehen und die umstrittene Gasfördermethode stattdessen zu verbieten. Die Verbände wissen bei dieser Forderung die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) haben vor dem weiteren Rückgang der Vogelpopulationen in Regionen mit intensiver Landwirtschaft gewarnt. „50 Jahre nach Veröffentlichung des Buches `Stummer Frühling`, in dem die amerikanische Autorin Rachel Carson das von Agrarchemikalien ausgelöste Vogelsterben beschreibt, ist der Pestizideinsatz in der Landwirtschaft immer noch viel zu hoch“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Künftig müsse dem Arten- und Flächenschutz mehr Gewicht beigemessen werden. Erforderlich sei die drastische Reduzierung des Pestizideinsatzes, der zwischen 1994 und 2010 um ein Drittel auf derzeit rund 40000 Tonnen im Jahr angestiegen sei. Besonders bedenklich seien neuartige Insektenvernichtungsmittel wie die Neonikotinoide, die schon in kleinsten Mengen hochgiftig auf Insekten wirkten und so die Nahrungsgrundlage der Vögel zerstörten.
Wie die Energiewende vor Ort im Landkreis Gotha umgesetzt wird, rückt eine neue Broschüre in den Fokus, die das Landratsamt gemeinsam mit dem Wirtschaftsspiegel-Verlag aus Erfurt aufgelegt hat. Über das geplante Pumpspeicherwerk, den wachsenden Windpark Wangenheim-Hochheim-Ballstädt und die Solarparks in Ballstädt bis hin zu Biogasanlagen und den Effizienzsteigerungen der öffentlichen Hand reicht das Themenspektrum, das die Gothaer Autoren Dirk Welter und Ina Mecke bearbeitet haben.
Zu hohe Feinstaubwerte durch verstärkte Maßnahmen reduzieren
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat von der Bundesregierung und den Kommunen erhöhte Anstrengungen zur Reduzierung der Feinstaubemissionen gefordert. Die zu hohen Konzentrationen des Feinstaubs in Deutschland im Jahr 2011 seien auch ein Ergebnis der Tatsache, dass die Bundesregierung den Kommunen den Druck genommen habe, zu handeln.
Berlin: Mehr als 50000 Bundesbürger haben bei den polnischen Behörden Stellungnahmen, Widersprüche und Einwendungen gegen einen Einstieg des Nachbarlandes in die Atomkraftnutzung eingereicht. Dies teilten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative „Atomkraftfrei leben in der Uckermark“ (AFLUM) bei der Übergabe der Einwendungen an die polnische Botschaft in Berlin mit. Die Stellungnahmen und Einwendungen wurden über das Internet bzw. in schriftlicher Form von BUND, AFLUM, dem Naturschutzbund NABU und dem Umweltinstitut München gesammelt.
Berlin: Das Kleine Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia), einer der größten und farbenprächtigsten Nachtfalter, wurde von der Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Schmetterling des Jahres 2012 gekürt. Seinen Namen verdankt der Falter ausgeprägten augenähnlichen Flecken auf den Flügeln. Sie dienen zur Abschreckung von Feinden. Kleine Nachtpfauenaugen nehmen keine Nahrung auf. Sie zehren allein von den Reserven, die sie sich als Raupen angefressen haben. Daher leben die Falter nach ihrem Schlüpfen nur wenige Tage.
Kaminöfen sorgen zwar für eine gemütliche Atmosphäre, das Nachbarschaftsklima können sie aber vergiften - durch übermäßigen Qualm aus dem Schornstein. Oft liegt das an zu feuchtem Brennholz. Messungen der Stiftung Warentest für das Online-Portal test.de kommen zu einem alarmierenden Ergebnis: Bei zu viel Wasser im Holz können die Schadstoffwerte im Abgas um ein Mehrfaches steigen. Selbst "gute" Kaminöfen werden so zu Stinkern.
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht im geplanten Vorgehen von Bundesregierung und Bundesländern bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll noch keinen Durchbruch. Inakzeptabel sei vor allem, dass man sich immer noch nicht endgültig vom Standort Gorleben verabschiedet habe.