Lebendige Städtepartnerschaften werden durch das ehrenamtliche Engagement in der Partnerschaftsbewegung gestaltet. Jugendliche, Schüler, Senioren, Vereinsmitglieder, Mitglieder des Gothaer Stadtrates und der Partnerschaftskomitees sowie Vertreter des öffentlichen Lebens bekräftigen die sehr aktiven Städtepartnerschaften zwischen der Residenzstadt Gotha und ihren Partnerstädten. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung werden ständig neue Impulse für den Ausbau bestehender Partnerschaften oder Anregungen für weitere Verbindungen gegeben.
„Jetzt weiß ich endlich, wofür ich Englisch lerne!“ Wer freut sich nicht über diese Schülereinsicht, vor allem, wenn sie aus ehrlicher Überzeugung kommt? So geschehen in der letzten Maiwoche in der Ekhofschule, als die Partnerschulen aus Munkedal/Schweden und Martin/Slowakei hier in Gotha zu Gast waren. Anlass war die letzte Etappe des COMENIUS-Projektes, das vor zwei Jahren begonnen hatte.
Universität Erfurt lädt zu einer internationalen Tagung in der Forschungsbibliothek Gotha ein
Gaius Iulius Solinus ist Autor eines spätantiken Werks, das unter dem Titel „Collectanea rerum mirabilium“ („Sammlung wundersamer Dinge“) bekannt ist. Der Erfolg dieses Werkes in Spätantike, Mittelalter und früher Neuzeit war enorm: Es galt anderthalb Jahrtausende lang als wichtigste lateinische Geografie überhaupt. Vor einem Jahrhundert fiel es in der Wissenschaft in Ungnade; man kritisierte die Fehler eines „schwachköpfigen Kompilators”, charakterisierte das Werk als „Reiseführer für Sitzenbleiber” – und ignorierte es. Dies will eine Tagung, die vom 21. bis 23. Juni an der Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt stattfindet, nun ändern.
zur Stadtratssitzung am 5. Juni 2013 „Es gilt, das gesprochene Wort“
„Gotha liegt an drei Flüssen an der Leina, der Nesse und der Siebleber Chaussee, der 171. Kalauer von Johann Georg Galletti, dem ich eigentlich ungern widerspreche, aber heute muss ich es tun.
Am späten Abend des 4. Juni 2013 erreichte den Gothaer Tierpark-Leiter Roland Walther ein Hilferuf des Tierparks Bernburg. Vorausgegangen war ein Hilfsangebot an den dortigen Tierpark, bei Bedarf mit Personal und motorisiertem Schlauchboot bei der Evakuierung von Tieren behilflich zu sein. Noch in der Nacht wurden die entsprechenden Kollegen informiert und die Absprache mit dem Bootseigentümer (Vermessungsbüro Gerd Flach, Tröchtelborn) geführt. Nach Verladen aller benötigten Sachen (2 Schlauchboote, Stiefel, Wechselsachen usw.) fuhren Martin Krämer (Vermessungsbüro Flach), die Vorsitzende des Fördervereins Tierpark Gotha e.V. Karin Flach, die Tierpflegerin Anett Engelhardt und Tierpark-Leiter Roland Walther mit dem VW-Transporter des Vermessungsbüros Flach zum Tierpark Bernburg.
Ab 1. Juni 2013 gilt für die mit Parkscheinautomaten ausgestatteten Parkflächen auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen in Gotha eine neue Parkgebührenordnung. Neu ist, dass in der Parkzone 1 (Innenstadt, begrenzt durch Bertha-von-Suttner-Straße, Bertha-von-Suttner-Platz, Gartenstraße, Huttenstraße, Arnoldiplatz, Ekhofplatz, Philosophenweg, Siebleber Wall, Friedrich-Jacobs-Straße, Lindenauallee bis Bergallee, Bergallee bis Burgfreiheit, Burgfreiheit und Bürgeraue) eine einmalige Parkzeit bis 20 Minuten gebührenfrei ist.
Gar nicht zufrieden zeigt sich der Gewerbeverein Gotha mit der Kommunikation der Parkgebühren in der Stadt Gotha durch die zuständige Stadtverwaltung. Der stellvertretende Vorsitzende Andreas Dötsch hält die Informationspolitik des Oberbürgermeisters für problematisch. „Wenn Socken für das Englische Königshaus gefragt sind, dann gibt es große Öffentlichkeitskampagnen und Titelstorys. Die Ankündigung einer Gebührenerhöhung, die 80 % der Einwohner und Gäste betrifft, teilt man in einer Randspalte des Amtsblattes mit.“
Schülerinnen und Schüler der Regelschule „Andreas Reyher“ haben sich im Deutschunterricht mit Gothaer Orts- und Heimatsagen beschäftigt und dabei die Idee entwickelt, ein Sagenbuch zusammenzustellen, das an vergangene Zeiten und Geschehnisse in den Orten und Regionen entlang der Strecke der Thüringerwaldbahn erinnert.
Im statistischen Jahresbericht 2012 der Statistikstelle der Stadtverwaltung Gotha sind wie immer die wichtigsten Informationen zu den Schwerpunkten Wahlen, Bevölkerung, Arbeitsmarkt und Erwerbstätigkeit, Bauen und Wohnen, Soziales, Gesundheit, Verkehr, Freizeit und Bildung, Finanzen, Gewerbe, Tourismus, Feuerwehr und Kriminalität sowie Ver- und Entsorgung zu finden.
Die Gothaer Initiativgruppe „Regional-Fair-Integrativ“ der Lokalen Agenda 21 sucht Verstärkung zur Durchführung eines nachhaltigen Projektes. Die Initiatoren aus dem Raum Gotha möchten in ihrem Lebensumfeld einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit, zu stärkerer regionaler Vernetzung und Wertschöpfung, zu gesunder und naturverträglicher Ernährung und zu mehr Integration benachteiligter Menschen leisten. Dazu soll ein Marktstand bzw. später ein Laden eingerichtet und ehrenamtlich betrieben werden. Dort könnten regional erzeugte Produkte, Waren aus dem Fairen Handel und aus Behinderteneinrichtungen angeboten werden. Des Weiteren könnten interessierte Bürgerinnen und Bürger hier nähere Informationen sowie Veranstaltungs- und Bildungsangebote erhalten.