Nichts rechtfertigt ausländischen Bombenkrieg in Libyen !
Ist die Welt schon soweit, dass jeder X-Beliebige einen Krieg vom Zaun brechen kann? Sind Vietnam, Irak, Afghanistan nicht abschreckende Beispiele genug?
Dass es genügend Interessen geben kann, ein Land so haben zu wollen, wie man es braucht, wozu man es unterstützt hat mit Geld, Waffen, Beratern und anderen vielen Dingen, damit dort Politik und vor allem Wirtschaft so läuft, wie man es braucht, das ist doch wohl nicht die Frage.
In Libyen ist Deutschland noch nicht voll dabei – es wird aber schon eine Beteiligungsform ins Auge gefasst. Gegenwärtig ist man noch in der „glücklichen Lage“ über die Bombardements seitens der USA und Frankreich den Kopf zu schütteln und sich betont kritisch zu geben. Aber Deutschland wird einen Weg des „Mitmachens“ finden – des „Dabeiseins“.
Wenn das so weiter geht, holt man den „Krieg“ nach Europa!
Was, wenn zum Beispiel ein Land Afrikas es für angebracht findet, Deutschland zu bombardieren?
Wo ist da noch eine Hemmschwelle?
Welche Tötungsform ist noch strafrechtlich verfolgbar oder völkerrechtlich geächtet?
Wann übernehmen endlich die ach so stark tönenden „Volksparteien“ Deutschlands von den LINKEN auch deren generelle Ablehnung von Krieg?! Wenigstens sollte man alles dafür tun, dass sich Krieg nicht mehr „rechnen“ lässt!
Immer stärker werde ich an den DDR-Film „Der schweigende Stern“ erinnert, in dem Weltraumfahrer der Erde auf einem Planeten landeten, den die dort Lebenden unbrauchbar verwüstet hatten. Und die Angst von damals – als 14-Jähriger – steigt wieder in mir auf, ergreift mich hautnah angesichts dessen, wie die Natur dem Menschen seine Grenzen zeigt (aktuell in Japan) und der Mensch jede Hemmung zu verlieren scheint im Kampf um Macht – sich selbst zur Disposition stellt!
Wer soll da noch wozu erzogen werden? Wo sind noch welche Werte, die man verteidigen kann? Stehen wir bereits vor einem erneuten Weltkrieg?
Uwe Zerbst











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