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- Bat Night im Wald
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Bat Night im Wald
Finsterbergen, 25.08.2010: Anlässlich der 14. Europäischen Fledermausnacht am 28.08.2010 stellt das Thüringer Forstamt Finsterbergen ein aktuelles Artenschutzprojekt vor. Im Ostteil des Forstamtsbezirkes sollen in einer ehemalig militärisch genutzten Bunkeranlage geschützte Feldermaus-Winterquartiere entstehen. Hierzu arbeitet das Forstamt mit den Fledermausexperten des Naturschutzes zusammen. Diese hatten eine Nutzung der Bunkeranlagen durch Fledermäuse festgestellt. „Allerdings führt die Zugänglichkeit der Anlage in der Vergangenheit zu einem großen Störungspotenzial für die hochsensiblen Fledertiere“, erläutert der Leiter des Forstamtes Finsterbergen, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Nun sollen die Bunkereingänge sicher verschlossen, die vorhandenen Müllberge entfernt, neue Fledermaus-Hangplätze installiert und ein verschließbares Fledermausgitter installiert werden. Mit der Sicherung und Förderung der regionalen Fledermauspopulation leistet das Forstamt einen weiteren wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Die Europäische Feldermausnacht wird seit 1990 in über 30 europäischen Staaten gefeiert. Die Aktion soll der Bevölkerung Kenntnisse über die Lebensräume und Verhaltensweisen der rund 23 in Deutschland vorkommenden Arten vermitteln und Berührungsängste abbauen helfen. Seit dem Mittelalter drehen sich in Europa Mythen und geheimnisvolle Erzählungen um den dämonischen Herrn der Nacht. Als Blutsauger und Teufelsabbild bezeichnet wurden die Tiere rigoros bejagt. Um genauer zu treffen wurde Fledermausblut ins Schwarzpulver gemischt – der zielsichere Nachtjäger beeindruckte Jäger und Soldaten. In China hingegen gilt die Fledermaus als Symbol für Glück, Gesundheit und langes Leben und findet sich als beliebte Stickerei auf asiatischen Kleidungsstücken.
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(Foto: Forstamt Finsterbergen). Kaum zu glauben: Diese Bunkeröffnung ist Ausgangspunkt für eine Fledermaus-Artenschutzmaßnahme von Forstamt und Naturschutz.
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- FWG - Sommerradtour 2010
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FWG - Sommerradtour 2010
Das Team der Freien Wählergemeinschaft Gotha hat im vergangenen Jahr das Gothaer Stadtradeln, das im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbes stattfand, gewonnen.
Auch in diesem Jahr wollen die passionierten Radler der FWG-Fraktion etwas für die Umwelt und ihre eigene Gesundheit tun und werden sich erneut an diesem Wettbewerb, bei dem in der Zeit vom 30.August bis zum 20. September mit dem Fahrrad möglichst viele Kilometer gefahren werden sollen, beteiligen. Sowohl als Mannschaft, als auch als Einzelfahrer wollen die Freien Wähler ihren Titel verteidigen.
Um den Wettbewerb zwischen den Gothaer Teams untereinander zu erhöhen, können auch Mitstreiter außerhalb des Stadtrates zum Mitradeln im Team aktiviert werden. Wer also Lust hat in der Zeit vom 30.August bis zum 20. September mitzuradeln und für das Team „Freie Wähler“ Kilometer zu sammeln, melde sich bitte unter info@fwg-gotha.de.
Zur Einstimmung hat die FWG für Samstag, den 28.August 2010, eine Radtour durch den schönen Landkreis Gotha geplant. Wir fahren über den Boxberg, an Wipperoda und Schönau vorbei auf dem sehr gut ausgebauten Radweg nach Georgenthal. Nach einem Picknick, das jeder in seinem Gepäck haben sollte und einem leckeren Eis, geht es zurück nach Gotha.
Mitglieder, Angehörige und alle, die Freude am Radfahren haben, sind wie immer herzlich willkommen.
Treffpunkt ist am Samstag, den 28. August um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz am Marstall.
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- Ökologische Wiesenmahd auf städtischen Waldwiesen
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Ökologische Wiesenmahd auf städtischen Waldwiesen
Die zum Artenschutz notwendige Wiesenmahd zur Erhaltung der artenreichen Streuobstwiesen und Halbtrockenrasen geht nun dem Ende zu.
Die Stadt Gotha bemüht sich jedes Jahr, die noch vorhandenen artenreichen Wiesen und Haltrockenrasen an den Hausbergen, Seeberg, Galberg und Kahnberg zu schützen und zu erhalten. Hierzu zählen unter anderem die Mahd mit einem Balkenmäher und die Aufnahme des Mähgutes per Hand unter Zuhilfenahme von einem Pferdefuhrwerk. Das ist Ausdruck dafür, dass eine Erhaltung vom Aussterben bedrohter und gefährdeter Wiesenorchideen für die Stadt Gotha eine wichtige Aufgabe ist.
Auch Entbuschungsmaßnahmen, die zum Beginn des Jahres in der Klinge durchgeführt worden sind und nicht gleich bei jedem Bürgen auf Verständnis stießen, gehören zum Artenschutz.
An dieser Stelle nochmals an alle Kleingärtner die Bitte, keinerlei Kompost auf öffentliche Grünflächen abzulagern oder gar zu entsorgen. Die Arbeiten auf den Streuobstwiesen der Stadt, Klinge, Hundsrücken und Wolfsgund können am Mittwoch, dem 18.08.10 besichtigt werden.
Hier besteht auch die Möglichkeit einem letzten traditionellen Kutscherunternehmen bei der Arbeit zuzuschauen.
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- Wenn der Baum zum Täter wird
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Auch das noch: Wenn der Baum zum Täter wird
Finsterbergen, 17.08.2010: Dass Waldbesitzer bezüglich ihres Eigentums einer besonderen Verkehrssicherungspflicht unterliegen ist hinlänglich bekannt. So dürfen keine toten und damit bruchgefährdeten Äste über ausgewiesenen Wanderwegen ragen und auch entlang von öffentlichen Straßen durch einen Wald muss der zuständige Forsteigentümer für ein Lichtraumprofil sorgen, das einen ungefährdeten öffentlichen Verkehr sicherstellt. Das aber ein Waldbesitzer auch Netze spannen muss, um das Herabfallen von Walnüssen auf darunter parkende Autos zu verhindern, war auch dem Oberlandesgericht Stuttgart zu viel des Guten. „In einem Berufungsverfahren wurden derartige Forderungen mit der Begründung zurückverwiesen, dass wer ein Auto unter einen Baum abstelle, im Schadensfall ein überwiegendes Eigenverschulden treffe“, so der Leiter des Thüringer Forstamtes Finsterbergen, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Das auf Gegebenheiten der Natur beruhende Herabfallen von Früchten von Waldbäumen müsse als unvermeidbar und als eigenes Lebensrisiko hingenommen werden. Es bestünde auch keinerlei Verpflichtung des Baumeigentümers, besondere Schutzvorkehrungen zu treffen, wie etwa das Aufstellen von Warnschildern „Vorsicht – Herabfallende Baumfrüchte“. Das Grünordnungsamt der Stadt Gotha und das Forstamt Finsterbergen beschäftigen sich seit Jahren mit ähnlichen Fallkonstruktionen und begrüßen das Urteil.
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- Waldbrandgefahr steigt!
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Waldbrandgefahr steigt!
Die Wetterexperten sehen, sehr zur Freude der Sonnenanbeter, für die nächsten Wochen heiße Sommertage mit Jahresspitzentemperaturen voraus. Während Freibadbetreiber bei diesen Wetterprognosen frohlocken, machen sich die Förster des Thüringer Forstamtes Finsterbergen Sorgen - neben den Monaten Mai und Juni besteht im Juli und August die größte Waldbrandgefahr. Aber die Hitze bringt nicht nur Feuer, auch Wassermangel, Insekten und Krankheitserreger bedrohen den Wald. Zwar gilt Thüringen bundesweit, im Gegensatz zu Brandenburg oder Bayern, mit 2,7 ha Waldbrandfläche und 18400 € Schadenssumme in 2009 als gering gefährdetes Bundesland. Gleichwohl ist das Waldbrandmanagement im Forstamt fester Bestandteil des Waldschutzes. Hierzu gehören eine Dauerbereitschaft von April bis September und fünf Waldbrandwarnstufen als Früherkennungssystem. Während bei Waldbrandwarnstufe 0 keine bzw. geringe Brandgefahr besteht, ist bei Waldbrandwarnstufe IV die Sperrung von Waldgebieten und der Streifendienst durch Förster vorgesehen. „Aber bei aller Vorsorgeplanung spielt das Verhalten der Waldbesucher die entscheidende Rolle“, so der Leiter des Forstamtes Finsterbergen, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Über 50 % der Brandursachen sind auf Vorsatz und Fahrlässigkeit zurückzuführen. Das Thüringer Waldgesetz verbietet deshalb ganzjährig das Rauchen im Wald, oft genug wird gerade dies ignoriert. Aber auch ungenehmigte Grillfeuer im Wald, weggeworfene Glasflaschen oder das Verbrennen von Pflanzenteilen in der Nähe von Wald sind wiederkehrende Verstöße. Dieser rücksichtslose Umgang gefährdet nicht nur die Flora, sondern auch die Fauna: Viele ökologisch wichtige Kleintiere wie Käfer, Schnecken oder auch Amphibien können wegen ihrer geringen Beweglichkeit einem Brandherd nicht entkommen und werden Opfer des Feuers. Mittel- bis langfristig sehen Klimaexperten übrigens für Ostdeutschland einen zunehmenden Wassermangel und steigende Waldbrandgefahr voraus. Leider kein guter Ausblick für den Wald und die Förster.
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Was bedeuten die Waldbrandwarnstufen? Thüringer Forstamt Finsterbergen zeigt Verhaltensregeln bei anstehender Hitzewelle
Waldbrandwarnstufe Gefahrenpotenzial Vorbeugende waldgesetzliche Maßnahme 0 keines oder gering Rauchverbot im Wald, ab 100 m zum Wald kein offenes Feuer, keine glimmenden Gegenstände im Wald wegwerfen. 1 besteht Zusätzlich zu 0: Kontrollen bei o. g. Maßnahmen, Ausnahmen auf Antrag nur im Einzelfall (z. B. Traditionsfeuer). 2 ist erhöht Zusätzlich zu 1: ständige Rufbereitschaft im Forstamt (1 Person), Befahren von Wald wird weitestgehend eingeschränkt (nur Forst - und Jagdwirtschaft), Rettungsleitstelle und Kommunen werden lfd. informiert. 3 ist stark erhöht Zusätzlich zu 2: ständige Rufbereitschaft im Forstamt (2 Personen), Betreten des Waldes nur auf Wegen, Befahrung des Waldes ausschließlich für Forst- und Jagdwirtschaft genehmigt. Rettungsleitstelle, Kommunen, Waldbesitzer und Waldgaststätten/-campingplätze werden lfd. informiert. 4 am höchsten Zusätzlich zu 3: Streifendienst wird eingeteilt, ggf. vollständige Sperrung von Waldgebieten, Zufahrt zu z. B. Waldgaststätten nur über feuerwehrtechnisch gesicherte (z. B. beregnete) Wege möglich. Rettungsleitstelle, Kommunen, Waldbesitzer und Waldgaststätten/-campingplätze werden lfd. informiert.
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- Steinbruch am Seeberg
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Steinbruch am Seeberg – neue Staubwolken ziehen auf
Durch eine kleine Information in der Zeitung ist es bekannt geworden, ein 3. Steinbruch soll auf dem Seeberg entstehen. Ursache ist hier auf der einen Seite wohl immer noch ein Sonderabkommen im Bereich Bergbau. Was haben wir Gothaer für Möglichkeiten vor Ort, ohne großen Aufwand in die Natur zu kommen? Der Seeberg ist der Hausberg von Gotha, zu DDR Zeiten lange Zeit als Militärisches Sperrgebiet gesperrt und mit einer Raketenstellung bestückt. Damals war dieser Berg tabu, es sei denn, man hat dort gedient. Jetzt soll erneut die Nutzung durch Wanderer und Radfahrer eingeschränkt werden, der Kammweg verlegt werden um schwerem Gerät Platz zu machen. Was das bedeutet ist hinlänglich bekannt – und jeder Mensch, welcher am Wochenende Ruhe und Entspannung sucht, will den Seeberg so haben, wie er jetzt ist. Die bestehenden Abbaugebiete sind schon genug und sicher auch wirtschaftlich zu verstehen (ehrt es doch, wo dieser Sandstein überall eingebaut worden ist und auch weiter wird). Doch genug ist genug – meint Ihr Leser Torsten Kirchner zu den Plänen über den verstärkten Abbau am Seeberg.
Leserbrief von Torsten K.
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- Zeckengefahr im Wald
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Aktuell: Zeckengefahr im Wald
Finsterbergen, 25.05.2010: Die Gefahr nach einem Zeckenbiss zu erkranken wird im klimatisch milderen Süd- und Mitteldeutschland immer größer, da Zecken vermehrt ganzjährig aktiv sind. Waldwanderer und Naturfreunde kommen auch im Forstamtsbezirk Finsterbergen mit den wenigen Millimeter großen Tieren zwangsläufig in Kontakt, wenn Sie sonnige lichte Waldränder passieren oder kniehoch bewachsene Waldwiesen queren. Während ein Zeckenstich an sich keine Gefahr für den Körper birgt, kann es aber zu Problemen kommen, wenn die Spinnentiere Erreger in sich tragen. In Deutschland sind es vor allem zwei Erkrankungen, die nach Zeckenstichen auftreten können: Neben der durch Bakterien verursachten Borreliose ist besonders die virusbasierte Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) für den Menschen gefährlich. Nur gegen FSME kann vorsorgend, von den Krankenkassen unterstützt, geimpft werden. „Waldwanderern ist deshalb zu empfehlen, bei regelmäßigen Waldspaziergängen rechtzeitig im Frühjahr eine Zeckenimpfung in Anspruch zu nehmen“, so der Leiter des Thüringer Forstamtes Finsterbergen, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Schutzmaßnahmen wie die Verwendung heller Kleidung, das vollständige Bedecken von Armen und Beinen mittels geeigneter Kleidungsstücke sowie die sorgsame Suche von Zecken auf weichen Hautpartien nach einem Waldspaziergang sind ebenfalls hilfreich. Sollte eine Zecke am Körper gefunden werden, ist Ruhe, Besonnenheit und sorgsames Entfernen gefordert. Sproßmann empfiehlt Naturfreunden, eine sogenannte Zeckenkarte im EC-Format in der Geldbörse mitzuführen. Schnell zur Hand kann damit professionell eine Zecke entfernt werden. Keinesfalls sollten Zecken hastig ausgerissen oder mit Ölen oder Klebstoffen behandelt werden. Die pfiffige Zeckenkarte ist bei Krankenkassen und Versicherungen, oft sogar kostenfrei, erhältlich.
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- Wildhege im Wald gesichert
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Wildhege im Wald gesichert
Forstamt Finsterbergen rüstet schon für den nächsten Winter
Das Thüringer Forstamt Finsterbergen baut derzeit drei neue Rübenbunker in den Hochlagen des staatlichen Regiejagdbetriebs. Rübenbunker dienen im Jagdbetrieb der optimalen Lagerung von Futterrüben, die in Notzeiten im Winter dem Rotwild verfüttert werden. Im vergangenen, durchaus harten Winter, hatte das Forstamt 95 Dezitonnen Heu, 950 Dezitonnen Rüben und drei Tonnen Kastanien im Wert von rund 6500 € verfüttert.
Mit dieser Maßnahme soll ein angepasster, artenreicher und gesunder Wildbestand gesichert werden. „Grundsätzlich sind hierbei dem Wild Rauh- (z. B. Heu) und Saftfutter (z. B. Rüben) in einem sachgerechten Mengenverhältnis vorzulegen“, so der Leiter des Forstamtes, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Der ordnungsgemäßen Lagerung speziell der Rüben wird deshalb großes Augenmerk geschenkt, die alten Rübenbunker aus Holz waren verfault und damit unbrauchbar geworden. Waldbesucher dürfen die Anlagen, wie etwa Hochsitze und Jagdkanzeln auch, nicht betreten. Demnächst werden die Bunker mit Lärchenholztüren verschlossen.
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