Auto

Das kommende Pfingstwochenende nutzen viele für einen Kurzurlaub. Verkehrspsychologen warnen davor, sich nach hektischer Reisevorbereitung gestresst hinters Steuer zu setzen. 

„Wer womöglich genervt von der Arbeit nach Hause kommt, schnell ein paar Sachen packt, die Familie schnappt und sich Hals über Kopf mit dem Auto auf den Weg macht, setzt sich unnötigen Stress aus“, sagt Dr. Don DeVol, Verkehrspsychologe des TÜV Thüringen. „Wenn dann an der nächsten Tankstelle noch der Ärger über hohe Benzinpreise hoch kocht oder die Fahrt im ersten Stau zum Erliegen kommt, liegen die Nerven bei vielen Autofahrern blank“, so DeVol. In diesem Fall reicht oftmals nur ein Wort von der Beifahrerseite oder der Rückbank und das Fass ist am Überlaufen. Der Verkehrspsychologe weiß, dass eine derartige psychische Stresssituation die Fahrtüchtigkeit einschränkt und damit eine erhöhte Fehlerquote vorprogrammiert ist. Stoßen dann noch derartig gereizte Fahrer aufeinander, stehen riskante Fahrweise, Lichthupe oder gar Nötigung bei der Urlaubsfahrt auf der Tagesordnung. Im schlimmsten Fall endet dann der Pfingsttrip in einem Unfall.  

Nach dem langen Winter steht der Frühjahrsputz des geliebten Wagens an. Autowäsche, Reifenwechsel und Aussaugen stehen ganz oben auf der To-do-Liste. Was viele bei der Frühjahrskur fürs Auto vergessen, ist eine gründliche Reinigung der Frontscheibe von innen. 

Endlich hat der Frühling Einzug gehalten, die ersten Motorradfahrer sind schon auf den Straßen unterwegs. Wie jedes Jahr zum Saisonstart bedeutet das für die Verkehrsteilnehmer, sich darauf neu einzustellen. Das gilt sowohl für die Kradfahrer als auch für Pkw- und Lkw-Fahrer.

Viele Autos wurden im Winter 2012/13 nur wenig oder gar nicht bewegt. Grund dafür sind die lang anhaltenden winterlichen Verhältnisse. Einige Fahrzeughalter haben ihren Prüftermin zur Hauptuntersuchung (HU) schlichtweg auf wärmere Zeiten verschoben. Fahrzeugexperte Torsten Hesse vom TÜV Thüringen warnt allerdings davor, die fällige Hauptuntersuchung unnötig hinauszuzögern. Haltern von Autos, die jetzt noch mit einer grünen Prüfplakette unterwegs sind, drohen Bußgelder und Punkte. 

Verkehrssicherheit wird am TÜV Thüringen-Stand auf den Thüringer Motorradtagen groß geschrieben

Trotz der noch winterlichen Verhältnisse beginnt am kommenden Wochenende (23. und 24. März) für viele Biker hochoffiziell die Motorradsaison. Denn dann öffnen auf der Erfurter Messe die Thüringer Motorradtage ihre Pforten, für viele ist es das Event zum Saisonauftakt. Neben den neuesten Modellen der verschiedensten Hersteller gibt es wie immer viele Schönheiten in Lack und Chrom zu bewundern. Der TÜV Thüringen möchte an seinem Messestand in Halle 2 die Besucher für das Thema Verkehrssicherheit sensibilisieren.

Tagfahrlicht birgt bei Nebel die Gefahr von Auffahrunfällen. Torsten Hesse vom TÜV Thüringen rät, bei aufkommendem Nebel unbedingt das Abblendlicht einzuschalten. Unterhalb von 50 Metern Sichtweite sollte die Nebelschlussleuchte aktiviert werden, um den Nachfolgeverkehr rechtzeitig zu warnen.

Mit Faschingskostüm am Steuer riskiert man den Versicherungsschutz

Die fünfte Jahreszeit ist nicht nur in den Faschingshochburgen voll im Gange. Zum Wochenende machen sich allerorts Karneval-Freunde auf zu den Prunksitzungen. Unfallexperte Achmed Leser vom TÜV Thüringen warnt allerdings das närrische Volk, sich kostümiert hinters Steuer zu setzen. Im Falle eines Unfalls wird möglicherweise die Schuldfrage anders ausgelegt. Im schlimmsten Fall entfällt gar der Versicherungsschutz.

Freie Fahrt nur bei freier Sicht, das ist für die meisten Autofahrer selbstverständlich. Allerdings reicht es nicht aus, nur die Scheiben von Schnee und Eis zu befreien. Torsten Hesse vom TÜV Thüringen rät vor Fahrtantritt, das gesamte Fahrzeug von den Schneemassen zu befreien.

Wenn die Neujahrsfahrt mit einem Fahrverbot endet

Restalkohol wird nach ausschweifenden Feiern wie zu Silvester oftmals unterschätzt. Dr. Don DeVol, Verkehrspsychologe beim TÜV Thüringen rät Autofahrern, die am nächsten Morgen mit dem Fahrzeug unterwegs sein wollen, bei aller Feierlaune ihren Alkoholkonsum zu bedenken. „An einem Abend wie der Silvesternacht kann bei einem verstärkten Trinkverhalten sehr wohl ein Alkoholpegel von über 1,0 Promille aufgebaut werden“, so DeVol.

Wer jetzt noch mit einer grünen Prüfplakette am Auto unterwegs ist, sollte schleunigst die nächste TÜV-Prüfanlage ansteuern. Bei Überschreitung der Prüffristen für die Hauptuntersuchung drohen Bußgelder und Punkte.

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